Wer schützt andere Berufstätige?

Dienstag, 20. Juli 2010

"Franz Weinpolter (Nichtraucher)", "Kronen Zeitung" vom 14.Juli 2010, Seite 24 "Raucherhatz (....) Und das "Argument" mit den Angestellten, die geschützt werden müssen, ist nur ein Vorwand, denn wer schützt andere Berufstätige, die unter weitaus gesundheitsgefährdenteren Verhältnissen arbeiten müssen? Es gibt übrigens auch genügend rauchende Kellner und Serviererinnen, die lieber in einem Raucherbetrieb arbeiten würden. (...)"

Robert Preis, "Kleine Zeitung" vom 2005-05-24, Seite 20 "(...) Einmal mehr sorgt eine Feinstaubmessung für Aufregung: Bis zu 2450 Mikrogramm pro Kubikmeter Feinstaub in der Luft ergab eine Auswertung in Grazer Innenstadtlokalen in der Nacht auf Sonntag. Zum Vergleich: Der EU-Grenzwert auf den Straßen liegt bei 50 Mikrogramm. Die Bilanz von Alexander Podesser, Umweltexperte der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (Zamg), fällt drastisch aus: "Dort, wo viel geraucht wird, ist auch die Feinstaubbelastung hoch." Allein der direkte Zug einer Zigarette soll einen Wert von 7000 Mikrogramm ergeben. Mit einem speziellen Messgerät war der Zamg-Experte gemeinsam mit Redakteuren des Radiosenders Antenne Steiermark am Wochenende unterwegs. "Die Ergebnisse, die wir in vier untersuchten Bars analysiert haben, hatten es in sich. Man muss aber dazu sagen, dass Feinstaub nicht gleich Feinstaub ist", erklärt Podesser. "So wirbelt zum Beispiel ein Teppich zu Hause auch 200 Mikrogramm Feinstaub auf, das ist ganz normal." (...)"

"(...) wer schützt andere Berufstätige, die unter weitaus gesundheitsgefährdenteren Verhältnissen arbeiten müssen?"
Auch bereits jene Berufstätige, die zu den nicht so gefährlichen zählen, werden durch Gesetze geschützt, u.a. erläutert hier im Leitfaden für Reinigungskräfte, Objektleiter/innen und Auftraggeber/innen [PDF] Hier lesen wir u.a. "(...) Durch die Verwendung von Reinigungsmitteln oder durch das Aufwirbeln von Staub können Stoffe in die Luft gelangen, die die Gesundheit schädigen können. Falls es nicht möglich ist, durch technische oder organisatorische Maßnahmen zu vermeiden, diese Stoffe einzuatmen, muss Atemschutz verwendet werden. (...)" Wird ein gesetzlicher Grenzwert eines Schadstoffes überschritten, muss zB ein Atemschutz getragen werden.

Quelle: Arbeitsinspektion: Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz, diverse Fragen [PDF] (...) Bei Tabakrauch, der z.B. durch rauchende Gäste in der Gastronomie entsteht, handelt es sich um keinen (gefährlichen) Arbeitsstoff im Sinn des ASchG, da Tabakrauch kein Arbeitsstoff ist, der in Gaststätten hergestellt wird oder im Arbeitsprozess verwendet oder bei der Verarbeitung von anderen Produkten als Nebenprodukt entsteht. Tabakrauch ist ein komplexes Stoffgemisch aus über 4800 Stoffen. Für einige der Inhaltsstoffe, vor allem für Nikotin als spezifischen Marker (0,5 mg/m3) oder Benzol (TRK Tagesmittelwert = 3,2 mg/m3) oder N-Nitrosamine (TRK Tagesmittelwert 0,0025 mg/m3) oder Kohlenstoffmonoxyd (MAK Tagesmittelwert = 33 mg/m3) gibt es bereits MAK-Werte oder TRK Werte in Österreich. Auch für den häufig herangezogenen Feinstaub gibt es in Österreich den allgemeinen Staubgrenzwert (einatembarer = 15 mg/m3 und alveolengängiger = 6 mg/m3). Die Grenzwerte kommen nur zur Anwendung, wenn die Stoffe als Arbeitsstoffe im Sinn des ASchG eingesetzt werden. Einen eigenen Grenzwert für Tabakrauch gibt es nicht. (...)

Weitere Informationen:
Krone-Blog: Alleine diese beiden Beispiele beweisen, dass ein solches Verbot lediglich die Freiheit des Einzelnen einschränkt...
Krone-Blog: Warum dieses Rauchverbot?

Arbeitsinspektion
Arbeiterkammer: Arbeitnehmerschutz
Wirtschaftskammer Österreich: Arbeitnehmerschutz

Bergbauer (81) als Hasch-Opa

Samstag, 20. Februar 2010

"Kronen Zeitung", 20.2.2010


"Bergbauer (81) als Hasch-Opa - Speck, Bauernbrot, Most - die gängigen Ab-Hof-Verkaufs-Lebensmittel der heimischen Landwirte: Doch ein Mostviertler Bauer sattelte auf eine gänzlich neue Produktschiene um. Für seine Kunden gab es Drogen aus eigenem Anbau. (...) Mithilfe seiner Großfamilie und der weitläufigen Verwandtschaft zog der Hasch-Opa statt Roggen, Karotten und anderem feinen Gemüse zarte Hanfpflänzchen heran. (...) zumal er auch noch die wirksameren Magic-Mashrooms, sprich narrische Schwammerln, im Angebot hatte. (...) Jetzt hat es sich ausgeerntet.(...)" ("Kronen Zeitung, 20.2.2010, Seite 10,11)

Die Raucher, der Polizeistaat und die Stasi-Methoden...

Donnerstag, 9. April 2009

Harald Reinhofer, "Kronen Zeitung" vom 3.4.2009 "(...) Rauchverbot in Lokalen (...) Am allerschrecklichsten finde ich jedoch die privaten Spitzel, welche Gastronomen und Privatpersonen verpfeifen. Mich erinnert das an einen Polizeistaat und Stasi-Methoden. (...)"

Seit Urzeiten wird geraucht...

Samstag, 21. Februar 2009

Werner Schwarzl, "Kronen Zeitung" vom 25.01.2009 Seite: 36 "Wenn ich ehrlich bin, kotzt mich die ständige Diskussion um das leidige Thema "Rauchverbot Ja oder Nein" an. Seit Urzeiten wird geraucht! Menschen haben sich immer arrangiert und keine Politiker gebraucht, die sie mit Verboten bevormunden. Eine Vorgangsweise, um von viel wichtigeren Dingen abzulenken. (...)"

Die anständigen Bürger, die Steuerzahler und die lieben Dealer aus Schwarzafrika

Donnerstag, 13. November 2008

Stephan Pestitschek, "Kronen Zeitung" vom 13.11.2008 Seite: 31 "Da werden sich aber alle anständigen Bürger freuen: Damit die Süchtigen ihre Drogen in netter Atmosphäre konsumieren können, wollen die Grünen in Wien "Drogenkonsumräume" errichten. Vielleicht gleich in Zusammenarbeit mit lieben Dealern aus Schwarzafrika oder südöstlichen Ländern? Wer darf das Ganze bezahlen? Natürlich der Steuerzahler. Wenn Geld für Drogensüchtige ausgegeben werden soll, dann für Entzugsplätze. (...) Wer den Drogenkonsum fördert, müsste wegen Mittäterschaft bestraft werden."

Kleine Zeitung vom 2008-11-12, Seite 26 "(...) Suchtgiftgipfel in Graz fokussierte sich auf die Diskussion um den Drogenkonsumraum. Doch der scheint jetzt noch unwahrscheinlicher. Eine hochkarätig besetzte Enquete zur Drogenproblematik war gestern im Stadtmuseum angesetzt, gedreht hat sich letztlich alles nur um ein Thema: Ist ein Drogenkonsumraum in Graz möglich - und will man ihn überhaupt? Eher nicht, wenn man die Statements der Experten zusammenfasst. Dabei konnte Wolfgang Schneider aus Münster, wo 2001 der erste behördlich bewilligte Drogenkonsumraum Deutschlands eröffnet wurde, überzeugende Pro-Argumente liefern. Die Zielvorgabe, den öffentlichen Konsum zu minimieren, habe man erreicht (...., viele Abhängige konnte man an Hilfsangebote weitervermitteln. Und auch der Münsterer Polizeipräsident Hubert Wimber pflichtete ihm bei: "Die Sorge, dass Drogenkonsumräume die Drogensucht verfestigen und Jugendliche zum Einstieg verführen, ist unbegründet." Doch der Gesetzgeber gibt Einschränkungen vor. So dürfen Jugendliche und "erkennbar" Substituierte - also Bezieher von Drogenersatzmittel - Konsumräume nicht aufsuchen. (...)"


Interview mit Wolfgang Schneider, Chef des Drogenhilfszentrums Münster, Kleine Zeitung vom 2008-11-12, Seite 27 "Wie lange hat es in Münster gedauert, bis der Drogenkonsumraum umgesetzt war? WOLFGANG SCHNEIDER: 1991 wurde der erste Antrag gestellt, im April 2001 kam es zur Realisierung, also zehn Jahre. (...) SCHNEIDER: Inzwischen hatten wir ja verschiedene Regierungen, damals war die CDU am Steuer und es war am Anfang ziemlich schwer. Doch dann haben wir die Politiker mit nach Frankfurt genommen, wo ein solcher Raum quasi illegal schon betrieben wurde. Mit der Zeit und nach viel Lobbying ist dann der Konsens zwischen allen Parteien gewachsen. Was die Polizei betrifft: Es hängt viel von den handelnden Personen ab, das ist von Stadt zu Stadt verschieden. Wir in Münster hatten da sehr offene Polizeipräsidenten. (...) SCHNEIDER: Die Akzeptanz ist schwankend. Die direkten Anwohner haben die Berechtigung, das Negative zu sehen. Aber was ist die Alternative? Die Szene rund um den Bahnhof war ja vorher auch schon da, so kann man sie besser beobachten. - Wie kann man sich diesen Drogenkonsumraum vorstellen? - SCHNEIDER: Das ist keine Opiumhöhle mit schummrigen Licht sondern ein Raum, wie er kahler und hygienischer nicht sein kann. Er ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, es können alle Abhängigen kommen und Beratung anfordern oder einfach nur ihre Drogen konsumieren. Und es ist immer ein Arzt oder ein Rettungssanitäter anwesend. (...) SCHNEIDER: Wir haben fast täglich mit Überdosierungen oder Mischkonsum zu tun, zwei bis dreimal pro Woche ist der Notarzt da. In sieben Jahren gab es aber erst einen Todesfall. (...) SCHNEIDER: Wir tauschen in der Woche rund 3500 Spritzen, die liegen nicht draußen herum. Dasselbe ist beim Konsum: Wenn es die Abhängigen bei uns tun, tun sie es nicht draußen. Das sind 40 bis 50 Komsumvorgänge pro Tag."


"Die anständigen Bürger, die Steuerzahler und die lieben Dealer aus Schwarzafrika" vollständig lesen

Haschisch-Opa

Freitag, 29. August 2008

"Fahnder ertappten Haschisch-Opa", "Kronen Zeitung" vom 29.08.2008 Seite: 15 "Dem Enkerl zuliebe baute ein 79-jähriger Pensionist in seinem kleinen Garten in Klein Hollenstein zunächst einige Hanfstauden an. Dann fing der ältere Herr auch noch zu dealen an. Der "Haschisch-Opa" galt bald als heißer Tipp in der Szene. (...)"

Nach dem Rauchverbot kommt das Essverbot...

Mittwoch, 23. April 2008

Jonny Landauer, "Kronen Zeitung" vom 01.04.2008 Seite: 22 "Alle, die heute für ein generelles Rauchverbot in Lokalen sind, müssen sich über eines klar werden: Gibt es morgen keine Raucher mehr, werden übermorgen alle Steuern erhöht, und alle Ausgaben des Staates (Pensionen, Schulwesen, Gesundheitswesen) gekürzt. Warum das so ist? Die Raucher bringen dem Staat pro Jahr neun Milliarden (!!!) Euro pro Jahr. (....) Da Raucher um acht Jahre im Schnitt früher sterben, erspart sich der Staat das Auszahlen der Rente. Ergibt nochmals rund sieben Milliarden Euro pro Jahr. Die Raucher, die krank werden, kosten uns im Jahr ca. 258 Millionen Euro. Wer jetzt noch rechnen und denken kann, wird sicherlich erahnen, was passieren wird, wenn es keine Raucher mehr gibt. Und nicht vergessen: Nach dem Rauchverbot kommt das Alkoholverbot, Autofahrverbot, das Essverbot und dann . . .?"

Die Köche und das Cannabis

Samstag, 19. Januar 2008

"Kronen Zeitung" vom 19.01.2008 Seite: 24 "Im Intercity nach Graz erwischten am Donnerstag Schengenfahnder einen 32-jährigen Koch aus der Steiermark, der Cannabisharz im Gepäck hatte. Bei der Rückfahrt ertappten die Polizisten einen weiteren Koch (30) aus Saalfelden dem ebenfalls Drogenkonsum nachgewiesen wurde."

Drogenbauern...

Donnerstag, 6. Dezember 2007

"Drogenbäuerin bei Flucht ertappt" "Kronen Zeitung" vom 04.12.2007 Seite: 18 "(....) Im Drogenrausch war ein 48-jähriger Waldburger, als ihn Ottensheimer Polizisten in Gramastetten im Auto stoppten. In Panik rief der Ertappte seine Freundin an - das bekamen die Fahnder aber mit und schickten Kollegen zum Wohnort. Prompt erwischten sie die Freundin, wie sie hektisch 13 Hanfpflanzen ins Auto verlud. Im Keller hatten die Drogenbauern eine Plantage eingerichtet (...)"

Heut ist es grade umgekehrt...

Freitag, 30. November 2007

Wolf Martin, "Kronen Zeitung" vom 30.11.2007 "Einst war das Rauchen akzeptiert und Homosex diskriminiert. Heut ist es grade umgekehrt. Hat sich die Toleranz gemehrt?"