Der dunkelrote Kakao des Autors Franzobel und die linken Pseudo-Intellektuellen

Mittwoch, 3. März 2010

"Kronen Zeitung" vom 24.02.2010 Seite: 50 "Er hat "zugeschlagen" Franzobel, umstrittener oberösterreichischer Autor, bemüht sich, die Bühnen- und Filmlegende Hans Moser "vom Sockel zu stoßen" (...). "Moser oder Die Passion des Wochenend-Wohnzimmergottes" wird morgen, Donnerstag, im Theater in der Josefstadt uraufgeführt. Ein Auftragsstück des Josefstadt-Chefs Herbert Föttinger, das Mosers Rolle in der Nazi-Zeit und seine angebliche Anbiederung an das Regime wegen seiner jüdischen Frau thematisiert. (...)"

"Kronen Zeitung" vom 24.02.2010 Seite: 2 "Jeannée-Post an Hans Moser . . . im Himmel. Anlass: die morgige Premiere des Stücks "Moser" im Josefstädter Theater, in welchem der Mime als hellbrauner Quasi-Nazi durch den dunkelroten Kakao des Autors Franzobel gezogen wird. (...)"

Post von Jeannée, "Kronen Zeitung" vom 24.02.2010 Seite: 14 "Lieber Hans Moser im Himmel, es war nur eine Frage der Zeit in Zeiten wie diesen, dass Sie Dich ins Visier nehmen. Die Attacke heißt "Moser", ist ein Theaterstück des sattsam bekannten Tinten-Provokateurs Franzobel und hat morgen im Theater in der Josefstadt Premiere (...)"

Mag. Peter Terzer, "Kronen Zeitung" vom 27.02.2010 Seite: 25 "(...) Was wäre passiert, hätte der Herr Literat Franzobel zur Zeit der Naziherrschaft gelebt? Er wäre schnurstracks nach Berlin gefahren und hätte mit den Worten "Sie Scheusal!" Hitler eine Kugel in den Kopf geschossen. Oder aber er wäre aufgrund seines ihm eigenen blanken Zynismus und ob seiner spitzen Feder Redakteur des "Völkischen Beobachters" geworden und hätte in der Giftküche des Dr. Goebbels kräftig mitgemischt. Wer kann das heute sagen? Franzobel ist so wie ich Jahrgang 1967, und er sollte dem Herrgott täglich auf Knien danken, dass er jene Periode nur aus Büchern kennt. Hans Moser hat sich angesichts der drohenden Verfolgung seiner jüdischen Frau im damaligen Deutschland vorbildhaft verhalten: Man muss schon einen sehr durchtriebenen Charakter (oder aber gar keinen) haben, um da "Opportunismus" oder ein "Sich-Durchlavieren" erkennen zu können. (...)"

Stefan Scharl, "Kronen Zeitung" vom 28.02.2010 Seite: 24 "In Franzobels Theaterstück über Hans Moser spielt Erwin Steinhauer den "alten Moser". Hans Moser Ein paar linke Pseudo-Intellektuelle und sich sicher selbst zur geistigen Elite zählende Personen in unserem Land haben nichts Besseres zu tun, als den damals sehr beliebten Volksschauspieler Hans Moser in einem unter fragwürdigen Gesichtspunkten - Missbrauch von Kunst und Kultur? - inszenierten "Stück" ins nationalsozialistische Eck zu stellen, weil er es damals in einem Brief an Adolf Hitler gewagt hat, um das Leben seiner jüdischen Frau zu bitten und diese somit vor dem sicheren Tod zu bewahren. (...)"

Franz Weinpolter, "Kronen Zeitung" vom 02.03.2010 Seite: 24, "Im Fernsehen konnte man das Publikum des Theaters in der Josefstadt anlässlich eines drittklassigen Theaterstückes, in welchem der unvergessene Hans Moser von einem Schmieren-Literaten als charakterloser Nazi-Mitläufer verunglimpft wird, jubeln und klatschen sehen. Entweder waren bei dieser Premiere nur Claqueure anwesend, oder ein gewisses Publikum beklatscht heutzutage wirklich schon alles, selbst wenn es sich um den größten Schmarren handelt - sogar die Schweinereien in der Wiener Secession werden von manchen Leuten bejubelt. Die "Kunst" wird tagtäglich perverser - und findet trotzdem Jubelperser!"

Ö1, "Von Tag zu Tag", Zu Gast bei Günter Kaindlstorfer ist der Schriftsteller Franzobel. Franzobel "(...) die ganze Sache ist natürlich sehr skandalisiert und polemisiert worden, obwohl ich immer gesagt habe, dass dem nicht so ist, haben die Medien das trotzdem aufgegriffen, haben gesagt, es wird Hans Moser als Nazi diffamiert, er wird als Mitläufer diffamiert, was im Stück ja so überhaupt nicht vorkommt. (...) der durch die Medien angekündigte Skandal hat natürlich nicht stattgefunden. (ad Medien) da werden einem wirklich die Worte im Mund verdreht und ich kann zehnmal sagen, ich stoße Hans Moser nicht vom Sockel. (Aussendung von HC Strache: "der unvergleichliche Hans Moser werde hier in einem geschmacklosen Sudelstück mit Steuergeldern in den Dreck gezog" (...) Mich hat interessiert, wie man sich verhält unter schrecklichen Umständen in einer schrecklichen Zeit (...) Strache, der das als Sudelstück bezeichnet, der sagt, der Direktor der das Theater in den Abgrund fuhrwerkt, soll sofort zurücktreten, er sagt das ja nicht in Kenntnis des Stückes, er hat´s weder gesehen noch hat er den Text gelesen (...) und von daher ist das schon etwas sehr heftiges (...) mein Umgang mit Hans Moser, (...) wirklich ein sympathisches Bild von diesem großartigen Schauspieler zeigt (...) Er wird durch Umstände gezwungen, sich zu verbiegen, weil er sonst keine Chance gehabt hat, dass seine Frau überleben kann, dass er vielleicht selber überleben kann, dass er weiter große Rollen bekommt, er war schon gefangen durch die Umstände und hat in dieser Zeit sehr viel gelitten. (...) Er wird nicht vom Sockel gestoßen, sondern es wird sein Kampf gezeigt, es wird sein Bemühen um Haltung gezeigt, was ja nicht einfach ist in dieser Situation (...) Ich sehe ihn eigentlich als sehr unpolitischen Menschen (...) er wollte einfach seine Kunst machen, das ist seine Berufung. (...)"

Barbara Rosenkranz, Richard Wagner und die Eckpfeiler unserer europäischen Kultur

Freitag, 5. Juni 2009

Barbara Rosenkranz, "Kronen Zeitung" vom 05.06.2009 Seite: 30 "Kultur ist Heimat!Der "Krone"-Bericht über das Wagnerfestival in Wels hat mich sehr gefreut. Richard Wagners Werke sind ein Eckpfeiler unserer europäischen Kultur. Beeindruckend ist die Entstehungsgeschichte des Festivals, das durch eine engagierte, private Initiative etabliert werden konnte. Seit mittlerweile sieben Jahren bin ich begeisterter Gast in Wels. (....) Bedauerlich ist daher, dass das Ersuchen der Festspielleitung an Bund, Land und Stadt, die Fortsetzung des Festivals angemessen zu unterstützen, bisher keine Antwort erfahren hat. Das ist umso unverständlicher, als für Projekte wie die "Subversivmesse" j Geld in Hülle und Fülle zur Verfügung steht. Während die Landesregierung Veranstaltungen unterstützt, die sich für "Rebellion, Aufstand und Anarchie" einsetzen, wird unser kulturelles Erbe sträflich vernachlässigt. Das Wagnerfestival ist ein Publikumsmagnet und ein wunderbarer Bestandteil der österreichischen Kulturlandschaft. (...)"

Unter diesem Motto schreitet die Demontage der kulturellen Werte des "christlichen Abendlandes" munter fort...

Samstag, 9. Juni 2007

Eugen Klein, "Kronen Zeitung" vom 08.06.2007 Seite: 24 "Eines der penetrantesten Schlagwörter unserer Zeit ist wohl der Ausdruck "nicht mehr zeitgemäß". Unter diesem Motto schreitet die Demontage der kulturellen Werte des "christlichen" Abendlandes munter fort. Das beginnt bei der Verhunzung unserer Sprache durch das Einsickern immer mehr Anglizismen, setzt sich fort in der "Modernisierung" unserer vertrauten Theaterliteratur, wobei der unvermeidliche Sex und Brutalität nicht zu kurz kommen, setzt sich weiter fort auf dem Gebiet der darstellenden Kunst. (...)"

Dass unser Herr Vizekanzler und unser Herr Bundespräsident als höchster Repräsentant des Staates, Bilder vom total abartigen "Blutkünstler" Nitsch in ihren Wohnugen haben, ....

Dienstag, 5. Juni 2007

Heinz Vielgrader, "Kronen Zeitung" vom 03.06.2007 Seite: 28 "Dass die Frau Minister Kdolsky als Kondomverteilerin und als "Kasperl" beim Life Ball kein Vorbild sein kann, ist doch sicher jedem klar, dass aber unser Herr Vizekanzler und unser Herr Bundespräsident als höchster Repräsentant des Staates, Bilder vom total abartigen "Blutkünstler" Nitsch in ihren Wohnungen hängen haben, ist zumindest, linde ausgedrückt, schon eigenartig.(...)"

Überfremdung in Wiener Neustadt

Samstag, 28. April 2007

Ingrid Pumm ("Das freie Wort", "Kronen Zeitung", 26.4.2007) "Durch die massenhafte Zuwanderung ist das Leben in Wiener Neustadt für mich unerträglich geworden. In der Nachbarschaft wird in Keller eingebrochen, Fahrräder werden gestohlen und Einheimische auf das Wüsteste beschimpft. Ist es zu viel verlangt, dass ich in Österreich sicher leben will? Und wenn ein Polizist einschreitet, beschimpfen ihn die Grünen als Rassisten. Nachdem mein siebenjähriger Sohn mit einem Messer bedroht wurde, habe ich mich entschieden umzuziehen. Während der Innenminister davon schwärmt, wie sicher Österreich doch ist, müssen die eigenen Leute ihre Wohnung verlassen.(...)"

Die intellektuelle Kobra

Samstag, 14. April 2007

Post von Jeannée (Kronen Zeitung, 2.4.2007) "Lieber Burg-Direktor Klaus Bachler, Sie haben als Nachfolger Claus Peymanns unsere Lieblingsbühne am Ring erfolgreich saniert. Eine kulturelle Herkules-Arbeit und Meisterleistung, (...) Zumal die angerichteten Personal- und Imageschäden des Bochumer Brachialeurs und Wüterichs vielen als irreparabel galten. Und nun wandern Sie nach getanem Topjob in Richtung München ab und - verstehe, wer da will - bekleckern sich noch rasch mit der Jelinek und ihrem Stück "Ulrike Maria Stuart"... dem Sie vergangen Freitag (sinnlosen) Raum (und zwei Stunden verlorene) Zeit an der Burg gewährten. Einem "Schauspiel" aus der vertrackten Feder der berüchtigten Nobelpreisträgerin (...) Herr Bachler, ich kenne Sie als intellektuelle Kobra und hochbegabt-kompetenten Antibürger, dessen Sein und Arbeit nicht nach den üblichen Maßstäben gemessen werden kann und darf. Aber, Herr Bachler .... aber was sollte denn dieser Scheiß? (...)"

Was subsummiert Herr Van der Bellen unter dem Begriff Kunst?

Donnerstag, 5. April 2007

Ing. Herbert Hurtl ("Das freie Wort", "Kronen Zeitung", 5.4.2007) "In der Budget-Debatte des Hohen Hauses beklagte Herr Van der Bellen heftigst eine völlig unzureichende Dotierung des Kunst- und Kulturbudgets (....) Nun wäre es von Interesse, was Herr Van der Bellen unter dem Begriff "Kunst" so alles subsummiert. Meint er jene Kunst, die sich mit noch körperwarmem Blut und Gedärm frisch geschlachteter Tiere oder mit menschlichen Exkrementen befasst, meint er den riesigen Penis oder die hässliche Vogelscheuche von einem Mozart, beide in der Hochkultur-Stadt Salzburg vor internationalem Publikum zur Schau gestellt? Meint er Denkmäler für Verbrecher? Meint er die rote Anschmierung der Secession? Meint er die scheußlichen Schändungen weltberühmter Opernwerke durch ausgeflippte, sich selbst verwirklichende Regisseure? Meint er Aufführungen von Stücken einer Nobelpreisträgerin in unserer weltberühmten "Burg", die zum Beispiel im Scheißhaus spielen? (....)"

Der Bourgeois-Staberl, das Gutmenschen-Lichtermeer und der bekennende Adoreur von Kunstflatulenzen

Montag, 19. März 2007

"Post von Jeannée" ("Das freie Wort", "Kronen Zeitung", 19.3.2007) "Koketter André Heller, (...) Du fragst Dich, aus welch tückischem Grund der "Bourgeois-Staberl Jeannée" ausgerechnet die Koketterie, diesen Grundzug des weiblichen Charakters, im Zusammenhang mit Dir, dem Edel-Macho, bemüht. (....) In drei Tagen, am 22.3. wirst Du 60, (...) und Deine Leib-, Haus- und Hof-Claquere Peter Huemer & Co haben sich seit Monaten auf diesen Tag der Tage vorbereitet, tüftelten die Nächte durch an einem Fest für Heller, (....) Etwa eine schwarze Messe am Rathausplatz? Oder ein Gutmenschen-Lichtermeer um den Gürtel? Oder (....) Was aber machst Du, mein alter Feindfreund, grenzgenialer Abkupferer, hemmungsloser Multikultist, grandioser Selbstvermarkter, bekennender Adoreur der Kunstflatulenzen, großartiger Luftmensch & sprachgewaltiger Schaumschläger? Du stößt Deine Claque beinhart vor den Kopf! Indem Du ausrichten lässt, dass Du (....) Dich nämlich an Deinem 60er, in Dein Gartenhaus an den blumigen Ufern eines italienischen Sees zurückziehen wirst, um hier Deine Ruhe zu haben. (....)"

Wer ist Jeannée?

"Michael Jeannée, sechzig, war nach Matura und abgebrochenem Jurastudium Korrektor bei einer deutschsprachigen Zeitung in Argentinien, in den Sechzigerjahren Reporter beim österreichischen Express, wo er die so genannten "Uni-Ferkeleien" der Wiener Aktionisten skandalisierte. Er schrieb für die Krone, landete bei Bild am Sonntag und kehrte 1985 doch wieder zur Kronen Zeitung zurück. Jeannée interviewte Udo Proksch in Manila, spürte Bela Rablbauer auf, machte mit dem ugandischen Diktator Idi Amin "das ungewöhnliche Interview" und berichtete über den Golfkrieg. 1993 machte Krone-Chef Hans Dichand seinen Reporterstar zum Nachfolger des müden Society-Löwen Roman Schliesser, der dreißig Jahre lang für das Kleinformat die Gesellschaft beobachtet hatte.
(....) "
Quelle: ww.falter.at

David Axmanns Panoptikum "Zu neuen Ufern" Wiener Zeitung, 7.3.2007 "Goethe wird nachgesagt, er sei sehr begabt, aber leider wenig sympathisch gewesen. Doch jedenfalls wäre ihm nie der Wunsch in den Sinn gekommen, so schreiben zu können wie Michael Jeannée. Wohingegen dieser, ungeniert und ungestraft, mitteilen darf, er wär gern Goethe, Heine oder Stefan Zweig.(...)"

Günter Traxler (DER STANDARD; Printausgabe, 6.3.2007) Jeannée (.....) der kolumnistische Stalker der "Krone"

Ohrwürmer

Donnerstag, 4. Januar 2007

Franz Weinpolter in der "Kronen Zeitung" vom 3.1.2007 ("Das freie Wort") "Anstatt beim Neujahrskonzert, wo ein Millionenpublikum in aller Welt zuschaut, vorwiegend bekannte "Ohrwürmer" zu spielen, werden immer wieder Musikstücke aus der untersten Lade geholt, die eher für Musikexperten als für ein breites, weltweites Publikum geeignet sind. (...)"

"Elfenreigen"
Marsch "Zivio!" von Johann Strauß Sohn
Walzer "Flattergeister" und "Moulinet-Polka"
Ouvertüre der Operette "Waldmeister" von Johann Strauß Sohn
"Wo die Citronen blüh'n"
Polka Mazur "Stadt und Land" und "Matrosen-Polka"
Walzer "Dynamiden" von Josef Strauß
"Erinnerungen an Ernst oder: Der Carneval in Venedig"
"Donauwalzer"
"Radetzkymarsch"

Na, wenn das nicht für ein breites Publikum geeignet ist!

Übrigens..... die "Horden an Touristen", die nur zum Zwecke des "Reinziehens von Ohrwürmern" Konzerte besuchen, haben wir auch so hier in Wien, die kommen zu den Veranstaltungen des "Mozart Orchesters" und können dort von der "Kleinen Nachtmusik" bis zum "Donauwalzer" und dem "Radetzkymarsch" alles hören, was es nur an Ohrwürmern gibt.

Ich behaupte mal, es wäre eine Schande für Österreich, wenn wir der Welt nur Musik wie die der "Touristenabspeisungsveranstaltungen" bieten. Österreich ist mehr als "Radetzkymarsch", "Kleine Nachtmusik" oder "Donauwalzer".

Irre Ignoranten, kranke Regiemonster und das hilflose Publikum

Sonntag, 5. November 2006

Herr Mieses in der "Kronen Zeitung" vom 2.11.2006 ("Das freie Wort") "(...) Franz Weinpolter hat (....) nicht nur den Nagel auf den Kopf getroffen, nein er hat den allgemeinen Kulturmissstand direkt aufgezeigt. Das Problem besteht nicht nur aus dem Ekel gegenüber den wüsten Regieorgien auf dem Gebiet des Theaters und der Oper (letzte Untaten: "Turandot" Volksoper, "Othello" Staatsoper), sondern dem Vorgaukeln einer Kunstform der Jugend gegenüber, die nicht den Genuss der altösterreichischen Theater- und Opernkultur erlebt hat. Ich kann die Kulturverantwortlichen der Jetztzeit nur als verantwortungslose, irregeleitete Ignoranten oder aus Schwäche heraus agierende Gelegenheitstäter bezeichnen, die auf ein hilfloses Publikum kranke Regiemonster loslassen, die die Situation benützen, um ihre perverse Psyche auszuleben. Armes Österreich, das seine grandiose Kultur leichtfertig aufs Spiel setzt."