Sonntag, 11. Juli 2010
Cato, "Kronen Zeitung" vom 10.01.2007 Seite: 3 "Unsere Leserbriefschreiber greifen immer wieder - durch die alle anderen Blätter stark distanzierende Reichweite der "Krone" - kraftvoll in die Politik ein. (...)"
"Kritik an der "Krone", Cato, "Neue Kronen-Zeitung" vom 14.02.2004 Seite: 14 "In einer griechischen Fabel wirft einer von den Halbgöttern Zeus vor, dass er dem Stier die Hörner am Kopf und nicht an der stärksten Stelle, der Brust, angebracht habe. Darauf Zeus: "Du willst mich verbessern, der nicht einmal wusste, was ein Stier ist, bevor ich ihn schuf?" Ohne uns natürlich auch nur im Geringsten mit griechischen Göttern vergleichen zu wollen, nur Elfriede Jelinek bezeichnete mich in einem Artikel der "Süddeutschen Zeitung" sechsmal als - natürlich bösen - "Gott", sind ja die anderen Medien, verglichen mit der "Krone", Zwerge. Eine Tageszeitung mit unserer Verbreitung und Glaubwürdigkeit hat es in der Geschichte der österreichischen Tagespresse noch nie gegeben. (...) versuchen wir jetzt, die Tiere des Safariparks Gänserndorf zu retten. Wir alle, auch unsere Leser, die stets ein großes Herz für Menschen und Tiere aufbringen, haben bereits Geld gesammelt. Neben diesen Bemühungen wirken Neid und Hass besonders traurig, aber eigentlich drücken sich selbst darin Komplimente aus . . ."
"Bild" und "Krone", Cato, "Neue Kronen-Zeitung" vom 30.06.2002 Seite: 3 "(....) Manchmal wird "Bild" geringschätzig Boulevard-Zeitung genannt. Aber das ist kein Maßstab, denn es gibt heute Tageszeitungen, die sich zwar "seriös", ja sogar "elitär" nennen, in Wirklichkeit aber von so genannten Boulevard-Blättern an journalistischer Qualität weit übertroffen werden. Zwischen "Krone" und "Bild" gibt es allerdings erhebliche Unterschiede. Es fängt mit dem Format an. Als in Hamburg eine kleinformatige Tageszeitung auf den Markt kam, waren anfangs alle dagegen. Die Meinungsforschung brachte jedoch ein erstaunliches Ergebnis. Selbst die befragten Leser der "Bild"-Zeitung meinten, sie würden "Bild" lieber im Kleinformat haben wollen. Die "Krone" - daran wollen sich unsere Feinde nicht gewöhnen - ist kein Boulevard-Blatt, sondern steht in der Tradition der österreichischen Volkszeitung. Sie wird von allen sozialen Schichten gelesen. (...) Und dann gibt es noch Unterschiede, die erstaunlicherweise der "Falter"-Chefredakteur Armin Thurnher, kein Freund der "Krone", bemerkt hat: Die politischen Eliten in Deutschland nehmen "Bild" "weniger ernst als die hiesigen Eliten die "Kronen Zeitung". "Bild" bringt es allerdings in einem Markt von 65 Millionen Lesern bloß auf eine Reichweite von knapp 21,4 Prozent. Die "Kronen Zeitung" hingegen erreicht 44,1 Prozent der lesefähigen österreichischen Bevölkerung."
Eine Zeitung ohnegleichen, Cato, "Neue Kronen-Zeitung" vom 20.03.2004 Seite: 3 "In Österreich gibt es 215.000 privatwirtschaftliche Unternehmen mit ca. 2,33 Millionen Beschäftigten und einem Umsatzvolumen von etwa 450 Milliarden Euro im Jahr. Die Entscheidungsträger sind im Durchschnitt 45 Jahre alt, haben zu zwei Drittel Hochschulabschluss oder Matura und sind Inhaber oder Geschäftsführer bzw. leitende Mitarbeiter. Und von diesen Entscheidungsträgern Österreichs lesen 42 Prozent die "Kronen Zeitung". (....) Dies ergibt sich aus einer Leseranalyse (LAE 2003). Das war natürlich von den abgeschlagenen Tageszeitungen schwer auszuhalten, und so versuchte der "Kurier" dieses tatsächliche Ergebnis damit ein bisschen zu tarnen, indem er schrieb, er sei die absolute Nummer eins in Ostösterreich. Die anderen verhielten sich ähnlich. Es erweist sich halt immer wieder, dass in Österreich nichts weniger verziehen wird als Erfolg. Darüber hinaus hat die in der österreichischen Zeitungsgeschichte einmalige Verbreitung der "Krone", gleichmäßig in allen Schichten der Bevölkerung, zu Begehrlichkeiten geführt. So mussten wir um unsere Unabhängigkeit immer wieder kämpfen. (....)"
Cato, "Neue Kronen-Zeitung" vom 04.07.2004 Seite: 2 "Eine Zeitung kann mit Druckerschwärze und Papier hergestellt werden. Aber sie muss mit dem Herzblut der Redakteure und der Herausgeber geschrieben sein, denn die wahren Chefredakteure sind die Leser, und nur wer das versteht, ist in der Lage, eine Zeitung zu machen." Mit diesem Grundsatz hat Gustav Davis, Offizier der alten Armee, erfolgreicher Theaterschriftsteller und Librettiverfasser für Johann Strauß und andere, im Jahr 1900 die "Kronen Zeitung" gegründet. Wir haben seinen Erfolg nur übertreffen können, indem wir in seine Fußstapfen getreten sind und so die Richtung zu den Herzen der nahezu drei Millionen Österreicher gefunden haben, die heute die "Kronen Zeitung" lesen, womit sie zum weitaus größten Zeitungserfolg in der Geschichte der österreichischen Presse geworden ist. (...) So konnten wir auch erreichen, dass die "Krone", zeitungswissenschaftlich belegt, unter allen österreichischen Tageszeitungen die politisch glaubhafteste ist. Im Jahr 1900 war das kleinformatige Blatt als Volkszeitung konzipiert worden, heute ist die "Krone" auch bei den Entscheidungsträgern klare Nummer 1. (...)"
"Demokratie für alle" Cato, "Neue Kronen-Zeitung" vom 03.08.2003 Seite: 8 "Wir machen die "Kronen Zeitung" aus dem Gefühl, dass jeder Tag ein neuer Anfang für unabhängigen Journalismus ist. So sind wir nicht nur auflagenmäßig den anderen weit voraus, sondern auch was die Glaubhaftigkeit unter allen Tageszeitungen betrifft. Dies geht aus einer zeitungswissenschaftlichen Dokumentation hervor. Gegenwärtig entwickeln wir unsere Leserbriefseiten "Das freie Wort" in eine Richtung, die alle Österreicher noch mehr als bisher betrifft. Jeder, der zu einer Politik, die nicht alle gutheißen, etwas sagen will und sich aus unserer Demokratie ausgeschlossen fühlt, kann sich seine Kritik vom Herzen schreiben. Er spricht dabei völlig unabhängig fast drei Millionen Leser täglich an. Das hat in der österreichischen Zeitungsgeschichte noch nie ein Blatt erreicht. (...) Auf unseren Leserbriefseiten hat jedermann die Chance, zu einem sehr großen Teil der Bevölkerung zu sprechen. Das wird immer stärker genützt, weil es politisches Gewicht hat und weil damit für uns alle viel erreicht werden kann."
"Erfolg und Neid", Cato, "Neue Kronen-Zeitung" vom 09.04.2003 Seite: 2 "Das Meinungsforschungsinstitut Fessel hat erfragt, was Leser von ihren Zeitungen halten. Der "Standard" freut sich, dass 68 Prozent seiner Leser der Meinung sind, er habe gute Kommentare, während nur 64 Prozent der "Presse"-Leser die Kommentare ihrer Zeitung gut finden. Etwas kleinlaut muss der "Standard" allerdings eingestehen, dass von den "Kronen Zeitung"-Lesern 72 Prozent deren Kommentare für gut befinden. (...) Von Zeitungswissenschaftern wurde dazu in einer Broschüre festgestellt, dass die "Kronen Zeitung" auch die weitaus glaubhafteste ist. Und zwar mit großem Abstand glaubhafter als "Presse" und "Standard". So bleibt die "Krone" auch in schwerer, konfliktreicher Zeit der größte Erfolg, den es in der österreichischen Zeitungsgeschichte jemals gegeben hat. Natürlich haben wir auch unsere Feinde, denn nichts in Österreich - das müssen wir leider immer wieder feststellen - wird weniger verziehen als Erfolg."
Cato, "Neue Kronen-Zeitung" vom 30.03.2003 Seite: 10 "Das vergangene Jahr und die letzten Monate waren für die ganze Zeitungsbranche in Österreich und Deutschland schwierig. Das ging kaum ohne Auflagen-Verluste ab. Bei der "Kronen Zeitung" kam dazu, dass es zwischen den Eigentümern zu Konflikten gekommen ist, die in Konkurrenzblättern und Magazinen große und manchmal demagogische Beachtung fanden. (...) Dazu kommt, dass von Zeitungswissenschaftern die Glaubhaftigkeit der Zeitungen in Österreich untersucht worden ist. Die "Kronen Zeitung" hat sich dabei als die weitaus glaubhafteste erwiesen. Warum? Das eigentliche Erfolgsgeheimnis der "Krone" kann mit einem Wort ausgedrückt werden: Unabhängigkeit. Wahre Unabhängigkeit muss auch in einer Demokratie ständig neu erkämpft werden, Tag für Tag. Auf welche Tricks Konkurrenzblätter wie etwa "Die Presse" und "Der Standard" kommen können, um ihre Leserschaft etwas zu vergrößern, geht daraus hervor, dass sie seit einiger Zeit ihre Samstag-Ausgaben an Sonntagen über Selbstverkaufstaschen anbieten. Damit versuchen sie, Unaktualität zu verkaufen. Geld werfen solche Konsumenten kaum noch in die Kassen, aber irgendwie kann man Altpapier daheim doch noch brauchen. Grotesk ist allerdings, dass es für Tageszeitungen, die derartige Methoden anwenden, Presseförderung gibt. Warum macht der Staat so etwas Widersinniges? Weil die Parteien sich offenbar einbilden, auch Altpapier könnte ihnen politisch helfen."
Cato, "Neue Kronen-Zeitung" vom 01.11.2003 "Wir stehen im Zeichen von Reformen. Alle sehen ein, es ist notwendig, dass sich auf verschiedensten Gebieten viel ändern muss. Aber es fehlt das Geld. Die Ideen, wie man dazu kommen könnte, sind spärlich. Wir sehen aber eine Möglichkeit, gegen die sich im Grunde - bei der gegebenen Situation - nichts einwenden lässt, sind wir doch ein Land, dessen Regierende mit Subventionen stets sehr leichtfertig umgegangen sind. Jede Partei hat ihre Lieblingsvereinchen usw. usw. Alle, auch Künstler, die sich für solche halten, bekommen Geldgeschenke. (....) Wir, die "Krone", halten uns wirklich nur im Vorhof der Macht auf. Wir machen keine Politik. Wenn wir Ideen haben, teilen wir sie unseren Lesern mit, deren Zahl gerade in den letzten Monaten wieder zugenommen hat, deren Inseraten-Aufkommen ebenfalls und im Gegensatz zu fast allen anderen Zeitungen und Magazinen stark gestiegen ist, wenn wir also Ideen haben, können wir diese nur weitergeben. In diesem Fall an die Politiker aller Parteien. Wohlgemerkt, die Subventionen sollen nicht einheitlich gestrichen werden, sondern nur der Prozentsatz, um den sie zu kürzen wären, soll einheitlich sein. Es ist uns schon klar, unsere Parteien werden nicht zu überreden sein, sich von diesem Steuergeld-Verschenken zu trennen. Gerade arbeiten sie ja wieder daran, Zeitungen neu zu subventionieren, die von den Lesern zu wenig gelesen werden. Die Parteizeitungen sind ja faktisch schon längst ausgestorben; so will man sich halt doch die Gunst einiger Verleger erkaufen."