Wer schützt andere Berufstätige?

Dienstag, 20. Juli 2010

"Franz Weinpolter (Nichtraucher)", "Kronen Zeitung" vom 14.Juli 2010, Seite 24 "Raucherhatz (....) Und das "Argument" mit den Angestellten, die geschützt werden müssen, ist nur ein Vorwand, denn wer schützt andere Berufstätige, die unter weitaus gesundheitsgefährdenteren Verhältnissen arbeiten müssen? Es gibt übrigens auch genügend rauchende Kellner und Serviererinnen, die lieber in einem Raucherbetrieb arbeiten würden. (...)"

Robert Preis, "Kleine Zeitung" vom 2005-05-24, Seite 20 "(...) Einmal mehr sorgt eine Feinstaubmessung für Aufregung: Bis zu 2450 Mikrogramm pro Kubikmeter Feinstaub in der Luft ergab eine Auswertung in Grazer Innenstadtlokalen in der Nacht auf Sonntag. Zum Vergleich: Der EU-Grenzwert auf den Straßen liegt bei 50 Mikrogramm. Die Bilanz von Alexander Podesser, Umweltexperte der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (Zamg), fällt drastisch aus: "Dort, wo viel geraucht wird, ist auch die Feinstaubbelastung hoch." Allein der direkte Zug einer Zigarette soll einen Wert von 7000 Mikrogramm ergeben. Mit einem speziellen Messgerät war der Zamg-Experte gemeinsam mit Redakteuren des Radiosenders Antenne Steiermark am Wochenende unterwegs. "Die Ergebnisse, die wir in vier untersuchten Bars analysiert haben, hatten es in sich. Man muss aber dazu sagen, dass Feinstaub nicht gleich Feinstaub ist", erklärt Podesser. "So wirbelt zum Beispiel ein Teppich zu Hause auch 200 Mikrogramm Feinstaub auf, das ist ganz normal." (...)"

"(...) wer schützt andere Berufstätige, die unter weitaus gesundheitsgefährdenteren Verhältnissen arbeiten müssen?"
Auch bereits jene Berufstätige, die zu den nicht so gefährlichen zählen, werden durch Gesetze geschützt, u.a. erläutert hier im Leitfaden für Reinigungskräfte, Objektleiter/innen und Auftraggeber/innen [PDF] Hier lesen wir u.a. "(...) Durch die Verwendung von Reinigungsmitteln oder durch das Aufwirbeln von Staub können Stoffe in die Luft gelangen, die die Gesundheit schädigen können. Falls es nicht möglich ist, durch technische oder organisatorische Maßnahmen zu vermeiden, diese Stoffe einzuatmen, muss Atemschutz verwendet werden. (...)" Wird ein gesetzlicher Grenzwert eines Schadstoffes überschritten, muss zB ein Atemschutz getragen werden.

Quelle: Arbeitsinspektion: Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz, diverse Fragen [PDF] (...) Bei Tabakrauch, der z.B. durch rauchende Gäste in der Gastronomie entsteht, handelt es sich um keinen (gefährlichen) Arbeitsstoff im Sinn des ASchG, da Tabakrauch kein Arbeitsstoff ist, der in Gaststätten hergestellt wird oder im Arbeitsprozess verwendet oder bei der Verarbeitung von anderen Produkten als Nebenprodukt entsteht. Tabakrauch ist ein komplexes Stoffgemisch aus über 4800 Stoffen. Für einige der Inhaltsstoffe, vor allem für Nikotin als spezifischen Marker (0,5 mg/m3) oder Benzol (TRK Tagesmittelwert = 3,2 mg/m3) oder N-Nitrosamine (TRK Tagesmittelwert 0,0025 mg/m3) oder Kohlenstoffmonoxyd (MAK Tagesmittelwert = 33 mg/m3) gibt es bereits MAK-Werte oder TRK Werte in Österreich. Auch für den häufig herangezogenen Feinstaub gibt es in Österreich den allgemeinen Staubgrenzwert (einatembarer = 15 mg/m3 und alveolengängiger = 6 mg/m3). Die Grenzwerte kommen nur zur Anwendung, wenn die Stoffe als Arbeitsstoffe im Sinn des ASchG eingesetzt werden. Einen eigenen Grenzwert für Tabakrauch gibt es nicht. (...)

Weitere Informationen:
Krone-Blog: Alleine diese beiden Beispiele beweisen, dass ein solches Verbot lediglich die Freiheit des Einzelnen einschränkt...
Krone-Blog: Warum dieses Rauchverbot?

Arbeitsinspektion
Arbeiterkammer: Arbeitnehmerschutz
Wirtschaftskammer Österreich: Arbeitnehmerschutz

Die Ohrwascheln der Grünen...

Freitag, 16. Juli 2010

Mag. Günther Schreiber, "Kronen Zeitung" vom 14.Juli 2010, Seite 23 "Seit über zwei Monaten (!) sprudelt unkontrolliert Öl von einer explodierten Plattform im Golf von Mexiko! (...) Und was sagen unsere "Grünen" dazu? Die wackeln nicht einmal mit den Ohrwascheln (...) Diese Gruppe selbsternannter Gutmenschen kümmert sich fast nur noch um Asylanten und kriminelle Ausländer in Österreich! Traurig, wie tief diese einst so wichtige Bewegung (Hainburg, Zwentendorf) gesunken ist. Sie wird bald in der völligen Bedeutungslosigkeit verschwinden, wenn sie sich nicht endlich wieder auf ihre Kernthemen (Umwelt- und Naturschutz) konzentriert."

Nur weil etwas nicht in der "Krone" steht, heißt es noch lange nicht, dass es diesbezüglich nichts gibt....

Die Grünen - Raus aus dem Öl
Die Grünen - Der Öl-Gau im Golf von Mexiko
Die Grünen - Offener Brief an den Generaldirektor der OMV betreffend Tiefseebohrungen (PDF)
Parlamentarische Anfrage bezüglich Tiefseebohrungen der OMV (PDF)

Weitere Informationen:
Die Grünen - Natur & Umweltschutz
Die Grünen - Landwirtschaft
Die Grünen - Tierschutz

Die vergessene Ölpest im Nigerdelta:

"Die Welt starrt auf den Golf von Mexiko und übersieht, dass die gleiche Katastrophe seit 50 Jahren Nigerias Böden vergiftet"
derstandard.at - Die Ölpest, die keinen interessiert

"Im Nigerdelta spielt sich seit Jahrzehnten eine Umweltkatastrophe ab, die jener im Golf von Mexiko um nichts nachsteht: Auslaufendes Öl zerstört lokale Ökosysteme und macht die ansässige Bevölkerung krank."
science.orf.at - Umweltkatastrophe im Nigerdelta

Youtube - Nigeria, Amnesty International kritisiert Shell
Youtube - The Case Against Shell: 'The Hanging of Ken Saro-Wiwa Showed the True Cost of Oil'

"Cato" über die "Kronen Zeitung"

Sonntag, 11. Juli 2010

Cato, "Kronen Zeitung" vom 10.01.2007 Seite: 3 "Unsere Leserbriefschreiber greifen immer wieder - durch die alle anderen Blätter stark distanzierende Reichweite der "Krone" - kraftvoll in die Politik ein. (...)"

"Kritik an der "Krone", Cato, "Neue Kronen-Zeitung" vom 14.02.2004 Seite: 14 "In einer griechischen Fabel wirft einer von den Halbgöttern Zeus vor, dass er dem Stier die Hörner am Kopf und nicht an der stärksten Stelle, der Brust, angebracht habe. Darauf Zeus: "Du willst mich verbessern, der nicht einmal wusste, was ein Stier ist, bevor ich ihn schuf?" Ohne uns natürlich auch nur im Geringsten mit griechischen Göttern vergleichen zu wollen, nur Elfriede Jelinek bezeichnete mich in einem Artikel der "Süddeutschen Zeitung" sechsmal als - natürlich bösen - "Gott", sind ja die anderen Medien, verglichen mit der "Krone", Zwerge. Eine Tageszeitung mit unserer Verbreitung und Glaubwürdigkeit hat es in der Geschichte der österreichischen Tagespresse noch nie gegeben. (...) versuchen wir jetzt, die Tiere des Safariparks Gänserndorf zu retten. Wir alle, auch unsere Leser, die stets ein großes Herz für Menschen und Tiere aufbringen, haben bereits Geld gesammelt. Neben diesen Bemühungen wirken Neid und Hass besonders traurig, aber eigentlich drücken sich selbst darin Komplimente aus . . ."

"Bild" und "Krone", Cato, "Neue Kronen-Zeitung" vom 30.06.2002 Seite: 3 "(....) Manchmal wird "Bild" geringschätzig Boulevard-Zeitung genannt. Aber das ist kein Maßstab, denn es gibt heute Tageszeitungen, die sich zwar "seriös", ja sogar "elitär" nennen, in Wirklichkeit aber von so genannten Boulevard-Blättern an journalistischer Qualität weit übertroffen werden. Zwischen "Krone" und "Bild" gibt es allerdings erhebliche Unterschiede. Es fängt mit dem Format an. Als in Hamburg eine kleinformatige Tageszeitung auf den Markt kam, waren anfangs alle dagegen. Die Meinungsforschung brachte jedoch ein erstaunliches Ergebnis. Selbst die befragten Leser der "Bild"-Zeitung meinten, sie würden "Bild" lieber im Kleinformat haben wollen. Die "Krone" - daran wollen sich unsere Feinde nicht gewöhnen - ist kein Boulevard-Blatt, sondern steht in der Tradition der österreichischen Volkszeitung. Sie wird von allen sozialen Schichten gelesen. (...) Und dann gibt es noch Unterschiede, die erstaunlicherweise der "Falter"-Chefredakteur Armin Thurnher, kein Freund der "Krone", bemerkt hat: Die politischen Eliten in Deutschland nehmen "Bild" "weniger ernst als die hiesigen Eliten die "Kronen Zeitung". "Bild" bringt es allerdings in einem Markt von 65 Millionen Lesern bloß auf eine Reichweite von knapp 21,4 Prozent. Die "Kronen Zeitung" hingegen erreicht 44,1 Prozent der lesefähigen österreichischen Bevölkerung."

Eine Zeitung ohnegleichen, Cato, "Neue Kronen-Zeitung" vom 20.03.2004 Seite: 3 "In Österreich gibt es 215.000 privatwirtschaftliche Unternehmen mit ca. 2,33 Millionen Beschäftigten und einem Umsatzvolumen von etwa 450 Milliarden Euro im Jahr. Die Entscheidungsträger sind im Durchschnitt 45 Jahre alt, haben zu zwei Drittel Hochschulabschluss oder Matura und sind Inhaber oder Geschäftsführer bzw. leitende Mitarbeiter. Und von diesen Entscheidungsträgern Österreichs lesen 42 Prozent die "Kronen Zeitung". (....) Dies ergibt sich aus einer Leseranalyse (LAE 2003). Das war natürlich von den abgeschlagenen Tageszeitungen schwer auszuhalten, und so versuchte der "Kurier" dieses tatsächliche Ergebnis damit ein bisschen zu tarnen, indem er schrieb, er sei die absolute Nummer eins in Ostösterreich. Die anderen verhielten sich ähnlich. Es erweist sich halt immer wieder, dass in Österreich nichts weniger verziehen wird als Erfolg. Darüber hinaus hat die in der österreichischen Zeitungsgeschichte einmalige Verbreitung der "Krone", gleichmäßig in allen Schichten der Bevölkerung, zu Begehrlichkeiten geführt. So mussten wir um unsere Unabhängigkeit immer wieder kämpfen. (....)"

Cato, "Neue Kronen-Zeitung" vom 04.07.2004 Seite: 2 "Eine Zeitung kann mit Druckerschwärze und Papier hergestellt werden. Aber sie muss mit dem Herzblut der Redakteure und der Herausgeber geschrieben sein, denn die wahren Chefredakteure sind die Leser, und nur wer das versteht, ist in der Lage, eine Zeitung zu machen." Mit diesem Grundsatz hat Gustav Davis, Offizier der alten Armee, erfolgreicher Theaterschriftsteller und Librettiverfasser für Johann Strauß und andere, im Jahr 1900 die "Kronen Zeitung" gegründet. Wir haben seinen Erfolg nur übertreffen können, indem wir in seine Fußstapfen getreten sind und so die Richtung zu den Herzen der nahezu drei Millionen Österreicher gefunden haben, die heute die "Kronen Zeitung" lesen, womit sie zum weitaus größten Zeitungserfolg in der Geschichte der österreichischen Presse geworden ist. (...) So konnten wir auch erreichen, dass die "Krone", zeitungswissenschaftlich belegt, unter allen österreichischen Tageszeitungen die politisch glaubhafteste ist. Im Jahr 1900 war das kleinformatige Blatt als Volkszeitung konzipiert worden, heute ist die "Krone" auch bei den Entscheidungsträgern klare Nummer 1. (...)"

"Demokratie für alle" Cato, "Neue Kronen-Zeitung" vom 03.08.2003 Seite: 8 "Wir machen die "Kronen Zeitung" aus dem Gefühl, dass jeder Tag ein neuer Anfang für unabhängigen Journalismus ist. So sind wir nicht nur auflagenmäßig den anderen weit voraus, sondern auch was die Glaubhaftigkeit unter allen Tageszeitungen betrifft. Dies geht aus einer zeitungswissenschaftlichen Dokumentation hervor. Gegenwärtig entwickeln wir unsere Leserbriefseiten "Das freie Wort" in eine Richtung, die alle Österreicher noch mehr als bisher betrifft. Jeder, der zu einer Politik, die nicht alle gutheißen, etwas sagen will und sich aus unserer Demokratie ausgeschlossen fühlt, kann sich seine Kritik vom Herzen schreiben. Er spricht dabei völlig unabhängig fast drei Millionen Leser täglich an. Das hat in der österreichischen Zeitungsgeschichte noch nie ein Blatt erreicht. (...) Auf unseren Leserbriefseiten hat jedermann die Chance, zu einem sehr großen Teil der Bevölkerung zu sprechen. Das wird immer stärker genützt, weil es politisches Gewicht hat und weil damit für uns alle viel erreicht werden kann."

"Erfolg und Neid", Cato, "Neue Kronen-Zeitung" vom 09.04.2003 Seite: 2 "Das Meinungsforschungsinstitut Fessel hat erfragt, was Leser von ihren Zeitungen halten. Der "Standard" freut sich, dass 68 Prozent seiner Leser der Meinung sind, er habe gute Kommentare, während nur 64 Prozent der "Presse"-Leser die Kommentare ihrer Zeitung gut finden. Etwas kleinlaut muss der "Standard" allerdings eingestehen, dass von den "Kronen Zeitung"-Lesern 72 Prozent deren Kommentare für gut befinden. (...) Von Zeitungswissenschaftern wurde dazu in einer Broschüre festgestellt, dass die "Kronen Zeitung" auch die weitaus glaubhafteste ist. Und zwar mit großem Abstand glaubhafter als "Presse" und "Standard". So bleibt die "Krone" auch in schwerer, konfliktreicher Zeit der größte Erfolg, den es in der österreichischen Zeitungsgeschichte jemals gegeben hat. Natürlich haben wir auch unsere Feinde, denn nichts in Österreich - das müssen wir leider immer wieder feststellen - wird weniger verziehen als Erfolg."

Cato, "Neue Kronen-Zeitung" vom 30.03.2003 Seite: 10 "Das vergangene Jahr und die letzten Monate waren für die ganze Zeitungsbranche in Österreich und Deutschland schwierig. Das ging kaum ohne Auflagen-Verluste ab. Bei der "Kronen Zeitung" kam dazu, dass es zwischen den Eigentümern zu Konflikten gekommen ist, die in Konkurrenzblättern und Magazinen große und manchmal demagogische Beachtung fanden. (...) Dazu kommt, dass von Zeitungswissenschaftern die Glaubhaftigkeit der Zeitungen in Österreich untersucht worden ist. Die "Kronen Zeitung" hat sich dabei als die weitaus glaubhafteste erwiesen. Warum? Das eigentliche Erfolgsgeheimnis der "Krone" kann mit einem Wort ausgedrückt werden: Unabhängigkeit. Wahre Unabhängigkeit muss auch in einer Demokratie ständig neu erkämpft werden, Tag für Tag. Auf welche Tricks Konkurrenzblätter wie etwa "Die Presse" und "Der Standard" kommen können, um ihre Leserschaft etwas zu vergrößern, geht daraus hervor, dass sie seit einiger Zeit ihre Samstag-Ausgaben an Sonntagen über Selbstverkaufstaschen anbieten. Damit versuchen sie, Unaktualität zu verkaufen. Geld werfen solche Konsumenten kaum noch in die Kassen, aber irgendwie kann man Altpapier daheim doch noch brauchen. Grotesk ist allerdings, dass es für Tageszeitungen, die derartige Methoden anwenden, Presseförderung gibt. Warum macht der Staat so etwas Widersinniges? Weil die Parteien sich offenbar einbilden, auch Altpapier könnte ihnen politisch helfen."

Cato, "Neue Kronen-Zeitung" vom 01.11.2003 "Wir stehen im Zeichen von Reformen. Alle sehen ein, es ist notwendig, dass sich auf verschiedensten Gebieten viel ändern muss. Aber es fehlt das Geld. Die Ideen, wie man dazu kommen könnte, sind spärlich. Wir sehen aber eine Möglichkeit, gegen die sich im Grunde - bei der gegebenen Situation - nichts einwenden lässt, sind wir doch ein Land, dessen Regierende mit Subventionen stets sehr leichtfertig umgegangen sind. Jede Partei hat ihre Lieblingsvereinchen usw. usw. Alle, auch Künstler, die sich für solche halten, bekommen Geldgeschenke. (....) Wir, die "Krone", halten uns wirklich nur im Vorhof der Macht auf. Wir machen keine Politik. Wenn wir Ideen haben, teilen wir sie unseren Lesern mit, deren Zahl gerade in den letzten Monaten wieder zugenommen hat, deren Inseraten-Aufkommen ebenfalls und im Gegensatz zu fast allen anderen Zeitungen und Magazinen stark gestiegen ist, wenn wir also Ideen haben, können wir diese nur weitergeben. In diesem Fall an die Politiker aller Parteien. Wohlgemerkt, die Subventionen sollen nicht einheitlich gestrichen werden, sondern nur der Prozentsatz, um den sie zu kürzen wären, soll einheitlich sein. Es ist uns schon klar, unsere Parteien werden nicht zu überreden sein, sich von diesem Steuergeld-Verschenken zu trennen. Gerade arbeiten sie ja wieder daran, Zeitungen neu zu subventionieren, die von den Lesern zu wenig gelesen werden. Die Parteizeitungen sind ja faktisch schon längst ausgestorben; so will man sich halt doch die Gunst einiger Verleger erkaufen."

Mitteilung der Blogbetreiberin

Freitag, 9. Juli 2010

Aufgrund einer längeren Krankheit gab es leider seit Ende Mai keine Beiträge, der Blog wird aber ab heute wieder täglich aktualisiert und ich werde auch die vergangenen Wochen nachbearbeiten.

Hans Dichand und die bedrückte Volksseele...

Freitag, 9. Juli 2010

Ing. Paul Perchtold, "Kronen Zeitung" vom 23.Juni 2010, Seite 30 "(...) Hans Dichand (...) und die "Kronen Zeitung" sind immer auf der Seite der Bevölkerung gestanden. Gerade in der heutigen Zeit ist dies wichtig, und die "Kronen Zeitung" wird an vorderster Stelle bleiben, wenn sie diese Grundsätze beibehält. Herrn Dichand wünsche ich die christliche Auferstehung (...)"

Sigi Pilgram, "Kronen Zeitung" vom 23.Juni 2010, Seite 30 "(...) war Hans Dichand unumstritten einer der Größten. Seine vorrangigen Bemühungen galten eindeutig der Leserschaft. Er wusste immer, was die heimische Volkssseele bedrückt. (...)"

Franz Weinpolter, "Kronen Zeitung" vom 23.Juni 2010, Seite 30, "(...) Georg Wailand ("Krone"), Michael Fleischhacker ("Die Presse"), Christian Rainer ("profil"), Wolfgang Fellner ("Österreich"), Armin Thurnher ("Falter") und Hermann Petz ("Tiroler Tageszeitung") diskutierten nach dem Tod von Hans Dichand im ORF über die "Kronen Zeitung" (sonderbarerweise war kein Vertreter eines lachsroten Gscheiterlblattes dabei). (...) der "Falter"-Chefredakteur ist als Hassprediger gegen die erfolgreichste Zeitung des Landes und dessen Herausgeber ohnehin bekannt (...) Eines haben die gescheiten Herren mit ihren Neidkomplexen allerdings übersehen: ihre Zeitungen sind deshalb im Vergleich zur "Krone" so erfolglos, weil die Gestalter dieser Blätter in ihrer Arroganz und Selbstherrlichkeit ganz darauf vergessen, dass "das Volk" auch eine eigene Meinung hat und diese auch ausdrücken möchte. (...)"

Elfriede Janitschek, "Kronen Zeitung" vom 23.Juni 2010, Seite 31 "Hans Janitschek schrieb in seiner Biografie "Nur ein Journalist" über Hans Dichand: Er gilt heute als einer der Mächtigsten in Österreich, und dennoch sieht er sich nur als Gestalter bereits vorhandener Meinungen. (...)"

Der "Cato" musste leider gehen, doch seine "Krone" bleibt bestehen....

Freitag, 9. Juli 2010

Franz Weinpolter, "Kronen Zeitung" vom 5.Juli 2010, Seite 18 "Da haben sich manche Leute schon (umsonst) darüber gefreut, dass sich nach dem Tod von Hans Dichand bei der "Kronen Zeitung", "so manches" ändern wird, dabei müssen sie jetzt enttäuscht feststellen, dass nicht nur die Leser dem Blatt weiterhin die Treue halten, sndern dass sich an der Blattlinie nichts geändert hat und dass diese Volkszeitung weiterhin die Nr. 1 bleiben wird (....) Der "Cato" musste leider gehen, doch seine "Krone" bleibt bestehen!"

Wie schaffen es die Schweizer so ganz ohne EU...

Mittwoch, 19. Mai 2010

Dr. Wolfgang Klesl, "Kronen Zeitung" vom 8.5.2010, Seite 27 "(...) Als sich die Schweiz vor etlichen Jahren (...) erfolgreich per Volksabstimmung einem Beitritt zu Europas Wirtschaftsraum (EWR) widersetzte, wurde ihr von etlichen Politikern hierzulande der baldige finanzielle Kollaps prophezeit. (...) Heute stehen die Eidgenossen trotz Wirtschaftskrise und Bankenkrachs besser da als jemals zuvor. (...) Wie schaffen es die Schweizer so ganz ohne EU?"

Quelle:
Dieter Freiburghaus: Das Unbehagen über den «bilateralen Weg» der schweizerischen Europapolitik. NZZ, 25. April 2009

"Der Bilateralismus gilt in der Schweiz mehr denn je als Königsweg im Umgang mit der EU. Er bewahrt das Land aber nicht vor Souveränitätsverlust. Das bilaterale Vertragssystem habe eine Eigendynamik entwickelt, so der Autor dieses Beitrags, deren Taktgeber die EU sei. Das Netzwerk der Verträge werde zum Spinnennetz: «Und wir sind nicht die Spinne.» (Dieter Freiburghaus:) (....) Die Frage der «Nachhaltigkeit» des Bilateralismus wird also zur Frage, wie lange die Schweiz bereit ist, «um des Mammons willen» in einem halbkolonialen Verhältnis mit der EU zu leben. Analog zur «Finnlandisierung» könnte man dabei von «Helvetisierung» sprechen. Diese Politik führt zu einer gewissen Korrumpierung des politischen Diskurses in der Schweiz, man redet schön und zweideutig, vor Tische anders als danach. Das volle Ausmass der Konsequenzen gewisser Abkommen und Klauseln wird verschwiegen. Man spricht von «gegenseitiger Anerkennung der Gleichwertigkeit der Rechtsverhältnisse», wo es um eine minuziöse Anpassung unseres Rechts an das der EU geht. Man verkündet laut, es gebe nichts zu verhandeln, tut das dann doch und lässt sich von Brüssel mehr oder weniger vorgeben, welche schweizerische Anpassung die Minne wiederherstellen würde. Man sagt dem Volk, bei der Weiterentwicklung von Schengen/Dublin könnten wir Nein sagen, obwohl es höchstens um ein «Ja, aber» geht. (...)"

Weitere Informationen:

Wikipedia: Bilaterale Verträge zwischen der Schweiz und der EU
WKO - Handelsabkommen EU - Schweiz
"Der Bund", 17.5.2010 - Was die Schweiz an Europa zahlt

Von Menschen für Menschen gemacht...

Mittwoch, 19. Mai 2010

Heinrich Hager, "Kronen Zeitung" vom 06.05.2010 Seite: 35 "(...) Zu Ihrer Zeitung habe ich folgende persönliche Meinung: Sie gibt einen weitgestreuten, guten Überblick über das Tagesgeschehen, was sich in der Welt so ereignet. (...) Die Berichterstattung ist klar, verständlich und informativ. Persönliche Meinungen und Kommentare Ihrer Berichterstatter haben mir zumindest teilweise aus der Seele gesprochen. Die Leserbriefe habe ich mit großem Interesse gelesen und kann nur hoffen, dass dies auch die Politiker tun. (...) Darüber hinaus gibt es eine Menge Kurzmeldungen, Regionales, Informatives und Amüsantes. (...) Das Format ist handlich, was ich auch für wichtig halte. Der Annoncenteil ist teilweise sehr "anschaulich". (...) Ihre Zeitung ist von Menschen für Menschen gemacht und hat mir sehr gut gefallen. Es ist sicher eine große Aufgabe, diese Qualität und Vielfalt zu erhalten. Nun möchte ich Sie jedoch um Folgendes ersuchen: (...) Könnten Sie bitte (mehr) über positive Ereignisse berichten, z. B. das gute Beispiel zum Tage, besondere Beispiele von Zivilcourage, Mut im Alltag, Leistungen füreinander u. Ä. m. Ferner: Im öffentlichen Leben werden immer wieder gerne Begriffe verwendet, unter denen jeder etwas anderes versteht, die also nicht definiert sind (manche davon werden gerne auch als "Killerphrasen" verwendet). Z. B.: Was sind Werte? Was versteht man unter Toleranz, Menschlichkeit? Warum sind Begriffe wie Heimat, Ehe, Familie eher aus der Mode gekommen? Pflicht, Verantwortung, Leistung scheinen nichts mehr zu gelten. Was ist "Faschismus", und wer ist ein "Nazi"? (...) Könnten Sie vielleicht etwas Licht in diese Angelegenheit bringen? (...)"

Seit jeher eine seelische Liebesbeziehung....

Mittwoch, 19. Mai 2010

Cato, "Kronen Zeitung" vom 01.05.2010 Seite: 3 "(...) Der tschechische Präsident Václav Klaus hat in der bedeutenden "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ein sehr umfangreiches Interview gegeben, das mir auch für Österreich sehr interessant erscheint. Schon die Überschrift heißt, "Der Euro war eine falsche Entscheidung". Václav Klaus erzählt in dem Interview: (...) Europa ist also eine meiner Identitäten. Die Frage ist, wie stark sie ist. Sie wird von den Eurokraten in Brüssel künstlich gefördert, authentisch ist das nicht. Ich bin Prager, ein Tscheche, auch ein Mitteleuropäer, diese drei Identitäten sind stärker als die europäische." Damit - wenn er sagt, er sei ein Mitteleuropäer - bezieht Václav Klaus Österreich mit ein. Auch wir fühlen uns als Mitteleuropäer. Würde man sich darauf beschränken, die einstigen Kronländer Österreichs zu einer Mitteleuropäischen Gemeinschaft zu vereinigen, hätte eine solche Vereinigung eine größere Chance als die EU. Denn wer die ehemaligen Kronländer kennt, weiß, dass in diesen Staaten etwas vom österreichischen Wesen übrig geblieben ist, etwas Positives, das uns ein Stück gemeinsamen Gefühls gibt, auf dem sich eine Staatengemeinschaft besser aufbauen ließe als bei der EU. (...)"

Christoph Höglinger, "Kronen Zeitung" vom 08.05.2010 Seite: 26 "(...) Eine hochinteressante Idee konnte man heute im "Krone"-Leitartikel lesen. Die ehemaligen Kronländer der k. u. k. Monarchie sollten aus der EU austreten und sich wiedervereinen. Eine wirklich interessante Idee! Mit den Tschechen verbindet uns ja seit jeher eine seelischen Liebesbeziehung. Kroaten und Slowenen werden sich uns mit Freuden anschließen! Und dann nehmen wir noch die Rumänen, die Serben (Vojvodina) und nicht zu vergessen die Ukraine (die ja große Teile des ehemaligen Galizien besitzt). (...) Da kann die EU einpacken!"

Einen Beruf erlernen sollten alle, außer besonders Begabte

Dienstag, 4. Mai 2010

Johann Scherzer, "Kronen Zeitung" vom 7.4.2010, Seite 24 "(...) begrüßenswert, wenn man Begabte mehr fördert. Der Zugang für Studierende sollte durch Aufnahmsprüfungen erschwert werden. Nur wirklich Begabte sollen genommen werden. Alle anderen müssen einen Beruf erlernen (...) Heute will jeder studieren und nichts mehr arbeiten. (...) Einen Beruf erlernen sollten alle, außer besonders Begabte. (...)"