Dienstag, 30. März 2010
"Post von Jeannée", "Kronen Zeitung" vom 20.03.2010 Seite: 21 "Liebe große Mehrheit in diesem Land, (...) ist Euch längst aufgefallen, dass wir, Eure Zeitung, im gegenwärtigen "Enthüllungs-Tsunami" aus Kirche und Kloster die Segel gerefft haben und nicht mitmachen bei der hasserfüllten Hatz auf Heiland und Kreuz . . . dass wir nicht genüsslich, akribisch und seitenlang "aufbereiten" die Berichte und Beichten von Schändern und Geschändeten . . . hierfür allerdings attackiert werden von jener antiklerikalen Meute, (...) Etwa von dem Kabarettisten und "Kurier"-Kolumnisten (...) Thomas Maurer, der schrieb: "Ein unbeugsames Kleinformat hört nicht auf, dem unverschämten Eindringen der Realität Widerstand zu leisten! Die Titelseite der ,Krone lässt sich nichts anmerken, und auch im Blattinneren fehlt jegliche Berichterstattung." Liebe große "Krone"-Familie: Jawohl, er hat recht, der Herr Thomas Maurer. Denn "unbeugsam" fragen wir uns von der "Krone" tagtäglich: Cui bono - wem nützt das (sensations-)lüsterne Aufmacher-Gehechel über das Schreckliche, das da in der Tat passiert ist? Unsere Antwort: Außer der brustschwachen Auflage der Konkurrenz und jenen, die mit Schändern und Geschändeten ihr unappetitliches Süppchen kochen, niemandem! (...)"
"Kronen Zeitung" vom 21.03.2010 Seite: 16 "Liebe Missbrauchsopfer, seit Wochen beherrscht Ihr die Schlagzeilen gewisser Journale und des ORF und werdet so wiederum missbraucht. Von Leuten, denen Ihr die Munition für deren Feldzug gegen Kreuz und Kirche liefert. Aber gestern hat der Kirchenkampf auf Euren Rücken eine neue Dimension erreicht. Mit der Nachricht des "Standard", die komprimiert lautet: Neu gegründeter Verein "Opfer kirchlicher Gewalt" bereitet Sammelklage gegen katholische Kirche vor. Bis zu 80.000 Entschädigungs-Euro pro Kopf sind angedacht und angemessen. Liebe Opfer: Was Euch vor 20, 30 oder 40 Jahren angetan wurde, ist fraglos schrecklich, unverzeihlich, deprimierend. Aber dass die Traumata Eurer Seelen, die Wunden Eurer Herzen (so sie nicht längst vernarbt und geschlossen sind) nun am schnöden Mammon gesunden werden, daran vermag ich nicht zu glauben . . . genauso wenig wie an die hehren Motive jenes gefinkelten Advokaten, der die Idee zu dieser möglicherweise in der Tat lukrativen Sammelklage hatte (...)"
"Post an Jeannée", 23.3.2010, Seite: 12
Maria Huber "Jeder aufrechte Katholik und Christ muss Ihnen und der "Krone" für die objektive Haltung in der gegenwärtigen Schlammschlacht um die Kirche dankbar sein."
Peter Vogl "Respekt vor Ihrer Haltung in dieser gefährlichen weltweiten Medienhetze gegen die katholische Kirche."
Ing. Herbert Hurtl, "Wohltuend Ihre Zurückhaltung in der Vernichtungskampagne gegen die Kirche. (...)"
Dr. Josef Brandstetter, "Kronen Zeitung" vom 25.03.2010 Seite: 30 "(...) Betrieben von offensichtlich geschäftstüchtigen Anwälten, ist die Anti-Kirchen-Kampagne nun von den USA auch nach Europa herübergeschwappt und über Deutschland und Irland auch in Österreich angelangt. Gierig aufgegriffen von Atheisten und linken Medien, vor allem auch durch den ORF. Faktum ist, dass es auch in Österreich Kindesmissbrauch gibt, dies aber hauptsächlich im familiären Bereich. Nur ein verschwindender Anteil entfällt auf die katholischen Orden und Schulen, mehr als 80 Prozent dieser Fälle liegen 30, 40 oder gar 50 Jahre zurück.(...) Wenn jetzt Leute daherkommen und sich beklagen, dass sie in ihrer Schulzeit vor 30, 40 Jahren in Klosterschulen als Strafe Ohrfeigen kassiert haben und Ecke stehen und knien mussten, mag das stimmen. Das waren aber damals allgemein übliche Erziehungsmethoden, sowohl in öffentlichen Schulen als auch in den Familien, allerdings aus meiner Erfahrung auch nur in schwerwiegenden Fällen, z. B. wenn ein Kind ein anderes geschlagen hat. Überdies gab es ja damals noch das gesetzliche Züchtigungsrecht. Apropos Vertuschung von Missbrauchsfällen: Bei peinlichen Vorfällen in einer Familie wird auch zunächst versucht, diese in der Familie zu regeln, so ist das in den Ordensgemeinschaften geschehen. (...) Finanzielle Ansprüche müsste die Katholische Kirche allerdings ablehnen. Solche könnte ein Opfer nur gegen die Täterperson stellen, denn ein Verein haftet ja auch nicht für Schäden, die ein Vereinsmitglied angerichtet hat."
Stephan Pestitschek, "Kronen Zeitung" vom 30.03.2010 Seite: 24 "(...) So manchem Fernseh- oder Radiosprecher merkt man die Freude an, wenn er über die bedauerlichen Missbrauchsfälle in der Kirche berichtet. Würden die Medien über jeden Missbrauchsfall so ausführlich berichten wie über jene, bei denen die mutmaßlichen Täter Priester, Mönche und dgl. sind, würde das jeden Zeitrahmen sprengen. Gewisse Medien haben sich statt auf unabhängige Berichterstattung auf Menschenjagd spezialisiert."
Krone-Blog: Missbrauchsskandal....überall.....nur nicht in der Kronen Zeitung
Krone-Blog: Der Kindesmissbrauch, die EU und die Globalisierung...
Krone-Blog: Agnostiker, Atheisten, Heuchler und Pseudo-Christen...
Krone-Blog: Jeannée und die Kirche im Dorf